Schaufenster-Design

Posted on | February 22, 2019

Jahrelang bin ich in die Metropolen dieser Welt geflogen, um durch die Häuserschluchten zu spazieren und zu zelebrieren, was in Zeiten des Online-Einkaufens fast ausgestorben ist: “Window-Shopping”. Ein Begriff, den wir als Schaufensterbummeln kennen.

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Häkeln unlimited

Posted on | February 22, 2019

Wir haben in der Vergangenheit schon viele gehäkelte Gegenstände gesehen. Lebensgroß gestrickte Skelette von Künstlerinnen, die Kunst und Anatomie im Forschungsprojekt vermischen oder gehäkelte Speisen für die Puppenküche. Die Illustratorin Caitlin McCormack hat einen Weg gefunden, ihre recht makabren Zeichnungen ‘plastisch’ zu realisieren, indem sie die Kunst des Häkelns verwendet. Ihre komplexen Abstraktionen umfassen kopflose Torsos, tierische Kreaturen, anthropomorphe Formen und kirchenartige Strukturen sowie Gemälde und Bücher.

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Modeschauen zum Träumen

Posted on | February 22, 2019

Karls faszinierende Inszenierungen

Der legendäre Modedesigner Karl Lagerfeld starb am Dienstag im Alter von 85 Jahren in Paris und hinterließ ein überlebensgroßes Erbe.

Lagerfeld war nicht nur Modeschöpfer. Er konnte entwerfen, fotografieren, schreiben und war ein eloquenter Redner. Er schaffte es, Kunst, Kultur und Kommerz auf stilvolle und charmante Weise zu vereinen. Seine exzentrische Art zu leben, die unglaubliche Energie und das Talent, Trends für jede Jahreszeit zu setzen, die Virtuosität seiner Entwürfe, die Auswahl seiner Musen und sein Humor macht Karl Lagerfeld unvergessen.

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Phygitale Markenerlebnisse

Posted on | February 13, 2019

Die Verflechtung von Physischem und Digitalem wird sich im Jahr 2019 weiter vertiefen.

Organisationen werden ihr Verständnis des Online-Verhaltens von Kunden nutzen, um Offline-Erlebnisse umzugestalten und umgekehrt.

Viele Unternehmen bauen ihre Kommunikationsplanung auf einer nahtlosen Verbindung zwischen physischer und digitaler Erfahrung auf. Amazon 4-star ist beispielsweise ein neuer physischer Laden, in dem nur Produkte mit 4-Sterne-Bewertungen oder höher gelistet werden.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=_lqjxVO4u5M

Die physische und digitale Reise einer Marke wird zunehmend so designt, das sie die ganzheitlichen Bedürfnisse der Benutzer erfüllt. Organisationen werden sich Ökosystemen öffnen und digitale Kanäle, Geschäfte, Lieferketten oder Gemeinschaften als Teil eines integrierten Ganzen entwickeln.

Es gibt Marken, die es verstanden haben, eine ‚phygitale’ Erlebniswelt zu erschaffen. Die Firma Madewell in den USA ist ein Bekleidungsunternehmen, das kostenlose Live-Workshops online und Bastelkurse im stationären Handel anbietet.

Andere Marken wie die Getränkemarke Sprite werden Teil der Nachbarschaften, auf die sie abzielen. In Verbindung mit einer robusten Social-Media-Kampagne führte Sprite „The Sprite Corner Pop-Up“ ein, das in Nolita, New York, eine Bodega übernahm und Performances und Kurse mit verschiedenen kreativen Aktivitäten wie Musik, Kunst, Mode, Comedy und Kochen abhielt.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=Ztv5FfmuSmM

Wenn eine Marke Anstrengungen unternimmt und Ressourcen in die Kultivierung eines Images in sozialen Medien oder in anderen Kommunikationsbereichen investiert, wäre es sinnvoll, sicherzustellen, dass auch die reale Erfahrung der Marke im Handel tip top ist.

Ein langweiliger Tweet oder ein unpopuläres Posting auf Instagram kann von Anhängern in den sozialen Medien vergessen oder entschuldigt werden, aber eine schlechte physische Erfahrung im Handel bleibt. Wenn beim Konsument das Gefühl aufkommt, dass sich eine Marke nicht um die Erfahrung im realen Leben, auf der Strasse und im Shop kümmert, wirkt das digitale Erlebnis wie eine Lüge und niemand mag es, betrogen zu werden.

Im Zeitalter von programmatic ad buys, Influencer-Marketing und fortschrittlicher Werbetechnologie müssen wir uns darum bemühen um das reale Erleben der Marke besonders bemühen. Das ist wichtig, um die die Leidenschaft, den Zweck und die Werte einer Marke widerzuspiegeln.

 

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Digitale Spielplätze

Posted on | February 8, 2019

Egal ob es draußen stürmt oder schneit; An einer interaktiven digitalen Torwand Sutu können sich Ballkünstler wetterunabhängig austoben. 16 druckempfindliche Felder machen den interaktiven Spielspaß möglich. Werden diese mit einem Fußball angeschossen, leuchtet der LED Lichter-Rahmen auf.

Was können digitale Sportgeräte ‚besser’ als nicht-digitale? Digitale Spielgeräte bieten Kindern und Jugendlichen bekannte Spielanreize, die mit Bewegung an frischer Luft kombiniert werden. Die in Spielgeräten eingebaute Software gibt den Kindern Spielanregungen, wie kleine Herausforderungen und Motivationen, die dazu einladen sich intensiv zu bewegen. Wenn der Ball immer wieder von der Wand abprallt, und man den Ball holen will, weil man dafür Punkte erhält, kommt das Kind nicht nur ins Schwitzen.

Das sind Lösungen gegen den Trend der allgemeinen Gewichtszunahme bei Kindern und Jugendlichen. Einen neuen Rekord aufzustellen motiviert Kinder und sie wachsen an ihrem Einsatz und dem unmittelbaren Feedback durch die Technik.

Ein anderes digitales Spielgerät für Spielplätze heisst Smartus. Damit wird Bewegung mit Denkaufgaben kombiniert. Es ist ausgestattet mit RFID-Sensor-Technologie auf den Bodenkontaktmatten und in den Sensorpfosten. Auf Displays werden Zahlen, Farben und Buchstaben angezeigt, aus denen sich die unterschiedlichsten Lauf-, Hüpf- und Rechenspiele auswählen lassen.

Viele dieser digitalen Spielstätten fördern den sozialen Aspekt, weil die Spiele oft in Teams gespielt werden müssen und diese Teams müssen sich organisieren, um die Aufgaben zu lösen. Auf unseren Spielplätzen, die sich primär durch Wippe, Rutsche und Schaukel definieren, finden Kinder natürlich ebenso Zugang zu anderen Kindern. Das neue soll das alte nicht ersetzen, sondern in Kombination funktionieren.

Auf Konferenzen zum Thema Digitalisierung bieten sich immer mehr Einblicke in das Kinderzimmer der Zukunft:

https://www.youtube.com/watch?v=cPs4sN21sw8

Auch hier braucht es eine vernünftige Balance zwischen Puppenhaus-Projektion, Roboterhund und einem realen Kaufmannsladen, der Holzbananen und Mini-Kakaodosen anbietet. Es ist zu hoffen, dass das Kind als Verkäufer im Kaufmannsladen nicht auch noch wegautomatisiert wird.

Copyright Kleinkind: Monstrum